Bunkerprojekt
2Stadtteilprojekt zum Flakbunker Wilhelmsburg
Kath. Bonifatiusschule und Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg & Hafen e.V..jpg)
Er ist in Wilhelmsburg unübersehbar, der düstere mächtige Koloss von Bunker. Vor allem für Jugendliche aus der Umgebung ist der alte Bunker ein faszinierender Ort: er birgt Geschichte, Geheimnis und Gefahr. Gibt es vielleicht unbekannte Gänge, im Innern gar noch Skelette? Die Zeitzeugengeneration - vor allem die Kriegskinder - hingegen scheut eher diesen Ort, mit dem sie so zwiespältige Erinnerungen verbindet.
Seit April 2009 waren wir, die Klasse 7b, mit Unterstützung der Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg auf der Spur der Geschichte des Bunkers. Zunächst erforschten wir das Gelände und versuchten uns in die Menschen hineinzuversetzen, die damals
1944 und 1945 im Bunker Schutz suchten.
Ausgangspunkt für das Projekt waren Zeitzeugen, die damals als jugendliche Flakhelfer auf dem Bunker im Einsatz waren oder Kinder, die mit ihren Müttern im Bunker saßen. Sie sind heute zwischen 75 und 85 Jahre alt, mit ihnen führten wir Interviews, die die damalige Zeit in Wilhelmsburg für uns lebendig werden ließen. Wer wusste schon, dass selbst auf unserem Schulgelände ein Bombenkrater war.
Aus unseren Eindrücken entwickelten wir mit der Regisseurin Anke Krahe ein Theaterstück und gemeinsam mit der Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg eine Ausstellung, der deren Umsetzung uns auch Eltern unterstützten.
Das war sehr abwechslungsreich und mal ganz anderer Unterricht, der sich gar nicht wie Unterricht anfühlte und viel Spass machte.
Schaut Euch die Bilder an, sie geben einen guten Einblick in unsere Projektarbeit.


