Katholische Bonifatiusschule in HH-Wilhelmsburg

"Ein vorbildliches Schulklima"


Untitled document Die Bonifatiusschule wurde als erste Schule des kath. Schulverbandes von der niedersächsischen Schulinspektion inspiziert und erhielt eine sehr gute Wertung.
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Die "Neue Kirchenzeitung" schrieb dazu:

Sehr gute Ergebnisse erbrachte die externe Schulinspektion in der Katholischen Bonifatiusschule Als erste katholische Schule in Hamburg hat sich die Bonifatiusschule in Wilhelmsburg einer externen Qualitätsprüfung gestellt. Mit durchgehend guten bis optimalen Resultaten festigt die Schule nun ihren guten Ruf. Vier Tage waren die zwei Inspektorinnen der Niedersächsischen Schulinspektion in der Bonifatiusschule unterwegs. Sie sprachen mit Schülern, Eltern, Lehrern und Mitarbeitern. Sie lasen die Schulkonzepte. 32 Mal klopften sie unangekündigt an Klassentüren, um sich ein eigenes Bild vom Unterricht, vom Lehrerverhalten, von Lerninhalten und der Schülerbeteiligung zu machen. Das fertige Qualitätsprofil präsentieren sie Lehrern, sowie Schüler- und Elternvertretern: Die Schule habe hervorragende Ergebnisse geliefert. Gleich sechs Mal wurde die Schule in Teilkriterien mit der Höchstzahl von vier Punkten für optimale Arbeit ausgezeichnet, in allen anderen Teilkriterien zeigt sie mit durchgehend drei Punkten immer noch sehr gute Ergebnisse. Das pädagogische Klima wurde ebenso wie das Schulklima und die Eltern- und Schülerbeteiligung als vorbildlich bewertet, berichtet Schulleiter Erhard Porten. Besonders beeindruckt hätten sich die Inspektorinnen von der freundlichen und respektvollen Art gezeigt, in der Schüler und Lehrer miteinander umgingen. Auch die Schülerbetreuung gehe über den Unterricht hinaus - dass Lehrer Schüler auch zu Hause besuchen, wurde ebenfalls positiv vermerkt. Fazit: An der Bonifatiusschule fühlten sich alle Gruppen wohl, das gute Leitbild werde gelebt. „Im niedersächsischen Vergleich gehören wir zur Spitzengruppe", freut sich Erhard Porten, der seit 13 Jahren die Schule leitet. Er sieht die Qualitätsprüfung auch als Aufgabe: „Jetzt müssen wir darüber diskutieren, was wir daraus lernen können." Als Schwachstellen seien zum Beispiel immer wieder die räumliche Ausstattung und die vorhandenen Lernmittel genannt worden: „Gute Schule zu gestalten, das kostet Geld", so Porten. Wenig überrascht zeigt sich Lehrerin Karin Blättermann (54): „Wir wissen längst, dass wir auf einem guten Weg sind." Dafür hätten die Lehrer in den vergangenen Jahren viel getan, andere Fortbildungen ständen noch an. „Das ist ein tolles Ergebnis, wir sind stolz darüber, aber ich habe das in ähnlicher Form auch erwartet", ergänzt Manfred Stingl (60). Erfreut zeigten sich ebenso die Elternvertreterinnen: „Die Qualitätsprüfung ist sehr positiv ausgegangen, aber das war selbstverständlich", betont Di Paolo (36), die schon als Schülerin die Schule kennengelernt hat. Wie gut das Klima dort ist, kann Sabine Nieden (46) bestätigen: Ihr älterer Sohn verzichtet auf einen Wechsel zum Gymnasium, damit er an der Schule bleiben kann. Eine Anerkennung für die Arbeit der Bonifatiusschule sieht Schuldezernent Dr. Hermann Vortmann in dem Qualitätsprofil. „Dass dieses Profil von einer unabhängigen Institution getroffen wurde, die sich professionell mit Qualitätssicherung und -entwicklung beschäftigt, macht das Ergebnis noch wertvoller." Der Reihe nach steht der Inspektorenbesuch nun in den anderen katholischen Schulen an. Als nächste sei im Herbst das Niels-Stensen-Gymnasium vorgesehen, so Vortmann.

Quelle: Neue KirchenZeitung vom 6. Juni 2009